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Waldphilosophie

„Natur ist für Kinder so essenziell wie gute Ernährung. Sie ist ihr angestammter Entwicklungsraum. Hier stossen die Kinder auf vier für ihre Entwicklungen unverhandelbare Quellen: Freiheit, Unmittelbarkeit, Widerständigkeit, Bezogenheit.Aus diesen Erfahrungen bauen sie das Fundament, das ihr Leben trägt.“

„Die Quelle kindlicher Entwicklung“ H. Renz-Polster und G. Hüther

Unser Ziel ist es, die Beziehung vom Kind zur Natur zu stärken und den achtsamen und fürsorglichen Umgang mit allem Lebendigen zu fördern. Naturvertrautheit entsteht durch vielfältigen Naturkontakt, sich im Naturgefüge zu erleben und daran beteiligt zu sein.

Wir stellen das Kind in den Mittelpunkt. In einem vertrauensvollen Klima, welches Sicherheit vermittelt, schenken wir dem Kind genügend Raum, Zeit und Ruhe, sich in seiner Einzigartigkeit und Freiheit zu entwickeln, und die Wunder der Schöpfung Natur hautnah zu entdecken und zu erleben.

Wir pflegen einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Als Naturpädagoginnen sehen wir uns als Begleiterinnen, die ressourcenorientiert handeln und dem Kind so viel Hilfe wie nötig schenken. Dabei stärken wir das Selbstvertrauen der Kinder und ermutigen sie in ihrem Tun.

Wiederholende Strukturen und Rituale geben dem Kind Halt und ermöglichen ein entspanntes herantasten an den Freiraum Wald. Kleine Geschichten, Spiele und Werkangebote setzen Impulse. Im Vordergrund steht jedoch das freie Spiel der Kinder. Im Spiel kann das Kind seinen individuellen Bedürfnissen nachgehen und mit allen Sinnen seine Fantasie ausleben. Unstrukturiertes Material, wie wir es nur in der Natur vorfinden, fördert die Kreativität. Das Kind erlebt sich als selbstwirksam und handlungsfähig.

Der Wald bietet auch unzählige Möglichkeiten, die motorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Ob klettern, rollen, balancieren oder in Matschpfützen springen: all das hat einen grossen Stellenwert in unserer Waldspielgruppe.

Waldalltag

Wir treffen uns am Do. um 8.30 Uhr oder Mi. 13.30 Uhr beim alten Nussbaum am Risiboden in Stäfa und begrüssen uns mit einem Lied.
Auf dem Weg zu unserem Waldplätzli lassen wir uns Zeit, um zu entdecken.
Unterwegs besingen wir den Wald, begrüssen unsere Baumfreunde und finden vielleicht auch schon die eine oder andere Tierspur.

Am Waldplatz erfahren wir die ersten Geheimnisse unseres Freundes, dem Waldzwerg.
Zwischen viel freiem Spiel stärken wir uns gemeinsam mit einer Znüni-Teilete.
Nach einem Schlusskreis machen wir uns wieder auf den Rückweg.

Um 11:30 Uhr oder 16.30 Uhr sind wir wieder am Nussbaum und freuen uns auf die nächsten Abenteuer.